H13 Magnetic Loop Projekt
...fand im Frühjahr/ Sommer 2019 in der Clubstation des OV H13 im Lister Turm in Hannover statt. Eine Gruppe interessierter Funkamateure beschäftigte sich intensiv mit den Magnetantennen im Amateurfunk. Die physikalischen Grundlagen, der Aufbau möglichst effektiver Antennen, ihr bester Einsatz im Funkbetrieb und der Vergleich mit "elektrischen" Antennen ( GP`s, Dipole etc.) waren die Basisthemen. Wir begannen mit einfachen, kostengünstigen Loopantennen: Rahmenantennen für die Mittelwelle und VLF und dem Bau einer portablen Kurzwellenloop für QRP (5Watt)-Betrieb. Am Ende des Projektes stand die Aufgabe, eine möglichst effektive Mehrband-Kurzwellenloop für hohe Leistung (100 Watt) zu konstruieren.
Mein erstes Bauprojekt im Amateurfunk...
war übrigens eine solche Magnetantenne, damals, in den frühen 90er Jahren des vorigen Jahrtausends.
Bei einem Besuch präsentierte mir mein Funkkollege Lutz, DL5OBG, seine heimische indoor Loopantennenanlage, mit der er problemlos weltweite Kurzwellenverbindungen bestritt. Weltweite DX -Verbindungen damit? Das konnte ich mir damals gar nicht vorstellen.
Und dann wir bauten eine solche Monsterloop für 100 Watt. Das 30 mm dicke Looprohr aus Aluminium ließen wir in der örtlichen Rohrbiegerei zu einem Ring mit 1m Durchmesser biegen, die breiten Laschen zur Aufnahme des Drehkos gleich mit drangeschweißt. Der Drehko, wie damals ganz logisch, kam von Annecke.
Mein erstes QSO damit , im Dachboden aufgehängt, ging gleich über den Atlantik nach Brasilien! Ich war fasziniert.
Ausführliche Dokumentation eines QRO Magnetic- Loop Bauprojektes
Nach einigen erfolgreichen Bauprojekten zu portablen Magnetic Loops für den QRP Gebrauch kam der Wunsch auf, eine Solche für die QRO Leistungsklasse zu planen und zu realisieren. Der Beitrag befasst sich mit vielen Aspekten des Loopantennenbaus ausgehend von Vorüberlegungen wie der "Für und Wider" von Ideen, den grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten sowie deren Konsequenzen Fragen der Materialgun