Hints & Kinks for the Radio Tinkerer/
Tipps und Kniffe für den Funkbastler
1. Stabile Koppelschleife für Magnetic Loops/ Stable coupling loop for Magnetic Loop antennas
Beim Aufbau einer wirkungsvollen Magnetic Loop Antenne kommt es auch auf eine stabile Ausführung der (induktiven) Koppelschleife an. Sie muss zum Zweck der Anpassung zu einem gewissen Grad verformbar, aber nach dieser Einstellung 100%ig formstabil sein. Das begünstigt die Frequenzstabilität der Antenne. Dies erreiche ich mit dickem Koaxkabel (z.B. RG 213). Die Koppelspule soll leicht austauschbar sein durch Verschraubbarkeit des Anschlusskabels mit einer PL-Buchse, deren Kontakte sorgfältig mit dem Innen- und Außenleiter des Koppelschleifenstücks
verlötet werden. Auf Dauer wäre diese Konstruktion zu labil und die Bruchbelastung an den Lötstellen zu hoch. Deswegen benutze ich eine kleine Anschlussdose aus dem Elektrofachhandel, in die sich die Kabelenden und die PL-Buchse leicht einbauen lassen. Die Öffnungen dafür sollten nur einen sehr knappen Durchmesser, gemessen an denen von Koaxkabel und Buchse, haben. Ich benutze ein heißes rundes Metallstück zum "Ausschneiden". Zum Schluss vergieße ich das Gehäuseinnere mit Kunstharz. Deckel drauf- dann ist die ganze Konstruktion sehr stabil und wasserdicht!!
2. Leichte Klemmzangenhalterung für Portabelantennen/ Lightweight clamp mount for portable antennas
Vor Jahren konnte man bei einem Funk- händler eine geniale Antennenklemm- halterung erwerben, die eine sehr schnelle und einfache Befestigung einer vertikalen Portabelantenne an Tischplatten, Brettern, Zäunen usw. ermöglichte: Wie im Bild zu sehen, handelte es sich dabei um eine
gewöhnliche Schweißklemmzange mit angeflanschtem Winkeleisen zur Aufnahme des Antennenadapters. Eine sehr praktische Idee.
Als ich unlängst bei einem Discounter für wenig Geld eine zweite, wesentlich kleinere und leichtere Klemmzange erwerben könnte, entstand die Idee, sie ebenfalls für diesen Amateurfunkzweck zu modifizieren.
Die Option, auch einen Flansch anzuschweißen, wäre sicherlich die Beste gewesen. Wer Zugang zum Schweißen hat, sollte es so machen. Für den Hobbybastler ohne diese Möglichkeit, gibt es eine Alternative: die Befestigung mittels einer Schraube. An einer mir geeignet erscheinenden Stelle der Zange brachte ich eine Bohrung an. Das Durchbohren des gehärteten Zangenmaterials war ein beschwerlicher Akt, doch es gelang! Der von einer Super Antennas MP1 vorhandene Befestigungswinkel wurde zur Aufnahme des Antennenadapters (hier: PL-Buchse auf-PL) aufgebohrt, und auch gleich mit einer Bohrung für die Befestigungsschraube der Radiale versehen. Für das Radialnetz fertigte ich mir vier 10 m lange, je vieradrige Flachbandleitungen an. Dazu bestellte ich mir im Internet zwei Ringe a' 10 m Flachbandleitung, 8x0,09mm², RM1,27mm, 300V, zum Discountpreis von um 10€ plus Versand für beide. Weitere Einzelheiten sind den Fotos zu entnehmen.
Fazit: Meine selbst gebaute Antennenklemm- zangenhalterung bietet mir die gleiche gute Funktionalität beim QRP-Betrieb wie die bereits Vorhandene, allerdings spare ich beim Transport gefühlt gut die Hälfte an Gewicht.
3. Transportschutz für Teleskopantennen -
Telescopic whip protecting tube case
Schon seit längerem sind die auf Teleskopruten basierenden Portabelantennen für Pota, Sota und weitere Outdooraktivitäten bei den Funkern sehr beliebt: Teleskopstrahler sind extrem leicht, haben ein kleines Packmaß und es gibt sie mittlerweile in Längen von über 5 m, wodurch sie sich auch für den Kurzwellenbereich eignen. Die namhaften Antennenhersteller, wie u.a. Wimo oder Chameleon bereichern den Markt mit einem vielseitigen Angebot an solchen Antennen. Wer sparen möchte und den Selbstbau von Antennen liebt, kauft Teleskopruten auf Onlinemarktplätzen wie Alibaba, Banggood usw. und erhält auch dort -allen Unkenrufen zum Trotz- einwandfreies Material und das zu einem Spottpreis.
Ein Bauvorschlag für ein Modulares Portabelantennen System ist derzeit in Vorbereitung. Es wird ab sofort auf dieser Seite in Abschnitten wiedergegeben. Zu diesem Zweck hatte ich mir zwei solcher Teleskopantennen mit 5,60m Länge gekauft.
Als Werkzeuge benötigen wir eine kleine Handsäge, ein Lineal oder Bandmaß. Je nach Antennenlänge im eingeschobenen Zustand unter Zugabe von ca. 2 cm an den Enden werden zwei Rohrstücke abgelängt; für meine Antenne waren es 54 cm. An einem Rohrende wird das abdämpfende Stück einschoben und die Kunststoffkappe dauerhaft verklebt. Die zweite Kappe dient dann zum Verschließen des Schutzrohres, diese sollte fest genug sitzen. Jedes Rohr wird zuletzt noch mit einer ca. 2 mm starken Bohrung zur Abfuhr von Kondenswasser versehen. Zur Vermeidung von Korrosion durch Dauerfeuchte sollten die Teleskopantennen nur zum Transport in den Schutzröhren verbleiben!
4. Portabel Tripod
- Erweiterungsmodul für alle Portabelantennen und -verlängerungen ( M10 Innen- u. Außengewinde) in DK5EI´s Antennenbaukasten
- überall dort, wo das Einschlagen des Erdspießes unmöglich ist (Fels,Sumpf …) bei Outdooraktivitäten oder Aufbau auf versiegelten Flächen (Pflasterungen, Asphalt, Terassenböden, auf dem Gartentisch …)
- ultra portabel, zusammenklappbar, geringes Packmaß (33,3x3x 03 cm), nur 535 g
- stabiler Antennenstand
- vielseitig einsetzbar durch modifizierbaren Antennenadapter
- geringe Materialvoraussetzung:
- 1 x Schraube M10x50 mit Federscheibe und Mutter, 4 Polyamid Unterlegscheiben
- 1 x Flachprofil (Flachstange), 1m
- alles rostfrei, Edelstahl
- 1 x Antirutschpads
Arbeitsschritte/ Werkzeuge/Zeit (Stde.)
1. Zersägen in 3 gleiche Stücke/ Metallsäge
Entgraten, Ränder feilen/ Eisenfeile, Schraubstock/ 1 Stde.
2. Bohren Bohrständer, Bohrmaschine., Metallbohrer
(3, 6, 10 mm)/ 3/4 Stde.
3. Biegen Schraubstock, Rohrzange
nur geringe Winkel. Ausprobieren!
Baubeschlagblech als Biegehilfe/ 3/4 Stde.
4. Endmontage Verschrauben aller Teile,
Qualitätscheck, Pads
5. Einfach ein paar Stücke Aluprofile
Stabile Antennenhalterung für den (tru)sdx-fast schon ein Handfunkgerät
6.Stabile, einstellbare Abstandshalter für eine Doppelschleifen- Magnetic Loop Antenne
Der Abstand der beiden Windungen zueinander bestimmt die Induktivität der Loop: je größer der Abstand, umso geringer die Induktivität. Dies ermöglicht in einem begrenzten Rahmen das Verschieben des nutzbaren Frequenzspektrums einer MagLoop nach "oben" bzw. "unten", ohne eine Veränderung des Abstimmkondensators. (Durch Vergrößern des Abstandes konnte ich das 30 m Band für meine MagLoop nutzbar machen.)
Die einfachen Abstandshalter aus elastischem Buchenholz ermöglichen ein flexibles Verschieben der beiden Windungen bis zu einem definierten Abstand zueinander, Die "Federspannung" der elastischen Brettchen sorgt für eine dauerhafte Fixierung der Windungen.