Praxis Outdoorfunken
Hier werde ich nach und nach praktische und erprobte Hilfen vorstellen, die mir das Funken in der freien Natur erleichtern
- Low Cost Antennenschleuder
- QRP-SWR-Abstimmhilfe
- Leistungsfähige Rucksack- Amateurfunkanlage für das 10-Meter-Band
- NEU! ABH's No tree far and wide-antenna
- Eine 30 Minuten-Morsetaste
- The All-on-one clipboard QRP Station
- Tipp: Mobilantennen für den Portabelbetrieb
- Der (TR) USDX-ein Mini ganz groß
- Das modulare Portabelantennen-System (NEU)
Low Cost Antennenschleuder
QRP- und Outdoorfunker kennen das Problem: Wie kriegt man den Draht hoch in den Baum?
Das erste Bild unten zeigt meine einfache Lösung: Ein einfacher "Umbau" einer Zwille. Das ganze kostet um die 20 €. Als Schleuderteil eignet sich ein kleiner "Flummi" oder effektiver, was die erreichbare Baumhöhe betrifft, ein 20 Gramm Anglerblei.
Natürlich ist das Schießen nicht ungefährlich. Eine Schutzbrille sollte immer getragen werden und selbstverständlich ist darauf zu achten, dass weder Menschen noch Tiere durch den Gebrauch dieser Vorrichtung gefährdet werden!! (auch wenn Zwillen ohne Armstütze oder Armstützenvorrichtung nicht unter das Waffenrecht fallen, jedoch nur diese!)
Hinweis: Meine Beschreibung dient nur als Information und nicht als "Nachbauanleitung". Ich weise ausdrücklich jegliche Verantwortung oder Haftung bei Missbrauch der Antennenschleuder oder eventuell entstehenden Personen- oder Sachschäden zurück!
QRP and outdoor radio operators know the problem: How to get the wire up into the tree?
The first picture below shows a first, simple solution: A simple "conversion" of a slingshot. The whole thing costs about 20 €. A small "Flummi" or more effective for the achievable tree height, a 20-gram angler's lead is suitable as slingshot ammunition.
It is important to understand and comply with the weapon laws of your country regarding the possession and use of slingshots. Safety goggles should always be worn while using the slingshot, and precautions should be taken to avoid endangering people or animals. I assume no responsibility or liability for any misuse of the device or resulting personal injury or property damage.
QRP-SWR-Abstimmhilfe
Literaturhinweis/ verwendete Quellen:
K.-O. Oberst: SWV-LED-Indikator als Abstimmhilfe für HFP-1 & Co., QRP-Report 1/2015
QRPproject(Berlin): Baumappe "Das Z-M2 Antennenanpassgerät"
Leistungsfähige Rucksack-Amateurfunkanlage für das 10-Meter-Band
Text und Fotos: W. Palme, DK5EI (ex DL8ABH)
Nachfolgend wird der Aufbau einer kompakten, netzautarken Portabelstation unter Verwendung leicht beschaffbarer Komponenten beschrieben. Sie ist unterwegs sofort einsatzbereit und für DX und Nahbereichskommunikation gleichermaßen geeignet.
Die Aussicht auf zukünftig häufigere Bandöffnungen im Frequenzspektrum zwischen 28 und 30 MHz im aktuellen Sonnenzyklus 25, sowie meine Überzeugung, dass Amateurfunktechnik im Not- oder Katastrophenfall als (zeitweiser) Ersatz für ausgefallene Kommunikationswege dienen kann, führte zum Entschluss, eine kompakte, spontan einsetzbare und netzunabhängige (Not-)Funkanlage aufzubauen.
Powerful backpack amateur radio system for the 10-meter band
Text and photos: W. Palme, DK5EI (formerly DL8ABH)
The following describes the construction of a compact and mains-independent portable station that can be built with readily available components. It is ready for immediate use and suitable for both DX and short-range communications.
Und hier die passende Leichtgewichtantenne:
Eine "No Tune Endfed Half Wave-Antenne"- ein endgespeister Halbwellendipol, mit SWR < 1,5 im gesamten 10m Band, ultraleicht, ultraportabel, kein Tuner, kein Gegengewicht!
ABH's No tree far and wide-antenna
by DK5EI
Wo immer ein Baum für die Antennenaufhängung im Gelände fehlt, da kommt meine geniale Tele Pocket Pole- Antenne zum Einsatz: Sie ist der gute Buddy für den Backpacker, Wanderer, Expeditionär.
Ob SOTA, COTA, IOTA, Lighthouse oder JOTA,..., jeder QRPer möchte, dass sein schwaches Sendesignal möglichst weit in die Welt hinaus strahlt. Häufig besteht das Problem, die Antenne auf eine erforderliche Höhe zu bringen, wenn dort kein Befestigungspunkt und nicht einmal ein Baum vorhanden ist.
Die Option ist hier mein Tele Pocket Pole! Mit 4 Metern Auszugslänge erfüllt er zusammen mit der von mir gewählten Antenne alle Voraussetzungen für erfolgreichen QRP-Betrieb (5W-20W)! Mit einer Transportlänge von nur 45 cm und einem Gewicht von nur 396 Gramm ist er ultra portabel, immer dabei und sofort einsatzbereit. Der robuste Erdspieß sorgt für einen stabilen „freihändigen“ Stand des 4 Meter hohen Mini-Teleskopmastes. Er dient zum Aufhängen bzw. „Durchfädeln“ des endgespeisten Halbwellendipols aus dünner Schaltlitze, der jeweils auf das gewünschte Band abgestimmt ist.)
ABH's No tree far and wide-antenna
Everywhere, where a tree is missing in the terrain for the antenna suspension, my ingenious Tele Pocket Pole antenna is used: It is the good companion for the backpacker, hiker, expeditionary.
Whether SOTA, COTA, IOTA, Lighthouse or JOTA,..., each QRPer would like that its weak transmission signal radiates as far as possible into the world. Often the problem arises to bring the antenna on the desired height, if no mounting point or even a tree is available.
The option here is my Tele Pocket Pole! With 4 meters extension length it fulfills together with the antenna chosen by me all requirements for successful QRP operation (5W-20W)! With a transport length of only 45 cm and a weight of only 396 grams, it is ultra portable, always with you and ready for immediate use. The robust ground spike provides a stable "hands-free" stand of the 4 meter high mini telescopic mast. It is used to suspend or "thread through" the end-fed half-wave dipole made of thin switching stranded wire, which is matched to the desired band in each case).
Das Material für die "No tree far and wide- antenna"
- 4 m Tele Pocket Pole
- ca. 44 cm langes Alu- Rechteckprofilstück
- 2 Stücke Primolister Hohlkehlleisten 27 x 27 mm oder ähnlich
- 1 Schlauchschelle (D. ca. 50 mm)
- No Tune Endfed Half Wave Antenna
(s. oben)
- Schaltlitze als Antennendraht
- 1 Hering (Camping)
- einige Meter Angelschnur (geflochten, gelb)
- Kreuzschlitzschraubendreher (immer dabei!)
The material for the "No tree far and wide antenna
- 4 m tele pocket pole
- approx. 44 cm long aluminum rectangular profile piece
- 2 pieces of Primolister fillets 27 x 27 mm or similar
- 1 hose clamp (D. approx. 50 mm)
- No Tune Endfed Half Wave Antenna
(see above)
- Switching wire as antenna wire
- 1 peg (camping)
- some meters fishing line (braided, yellow)
- Phillips screwdriver (always with you!)
Hohlkehlleiste,
passt gut in das 90° Winkelprofil.
To join the round telescopic mast and the right-angled aluminum spike and to relieve the pressure, we use two 15 cm long pieces of Primolister fillet 27 x 27 mm or better 21 x 21 mm (hardware store)
Das untere Hohlkehlenteil wird aus Stabilitätsgründen in den oberen Teil des Aluspießes um 2,5 cm versetzt nach innen, eingeklebt
um ein besseres Einschieben zum Transport zu ermöglichen.
For stability reasons, the lower fillet is glued into the upper part of the aluminum skewer, offset by 2.5 cm to the inside to allow better insertion for transport.
Zusammen-
geschoben für den Transport sieht das Ganze dann so aus. (Schlauchschelle immer anziehen)
pushed together for transport, the whole thing then looks like this. (Always tighten hose clamp)
Als Antenne bietet sich die "No Tune Endfed Half Wave-Antenne"- mit Anpassnetzwerk und endgespeisten Halbwellendipolen aus "leichter" Litze an.
The "No Tune Endfed Half Wave Antenna" with matching network and endfed half wave dipoles made of "light" stranded wire can be used as an antenna.
qrp guy No Tune Endfed Half Wave Antenna -Kit oder fertig aufgebaut (Ebay)
Der 4 m Tele Pocket Pole und der „No Tune Antenna“-Bausatz sind online sehr günstig zu erwerben. Beide, ergänzt durch den Erdspieß, liefern eine brauchbare Antenne, die mir schon viel Spaß bereitet hat.
The 4 m Tele Pocket Pole and the "No Tune Antenna" kit can be purchased online for a very reasonable price. Both, supplemented by the ground spike, provide a usable antenna that I've had a lot of fun with.
Eine 30 Minuten-Morsetaste
by DK5EI
Diese kleine Micro Switch-Morsetaste besteht aus wenigen, vielleicht in der Bastelkiste vorhandenen, Teilen. Sie lässt sich in einer knappen halben Stunde zusammenlöten. Sie ist klein, handlich und gut für den Portabelbetrieb zu gebrauchen. Um ein Verrutschen der kleinen Taste beim Morsen zu verhindern, empfiehlt es sich, auf der Unterseite Material eines zurecht geschnittenen Nano Pads oder sog. Anti Rutsch Pads anzubringen.
The All-on-one clipboard QRP Station
The All-on-one clipboard QRP Station
von DK5EI
Hin und wieder stösst man im Netz auf geniale Ideen, die portable Funkstation noch portabler zu gestalten: Diese hier kommt ursprünglich von Richard G3CWI at SOTAbeams. Seine Idee: die (fast) gesamte Qrp-Station auf eine handliche DIN A4 große Platte zu montieren, wodurch der Funkbetrieb im Gelände wesentlich bequemer wird. Hier sind die meisten Komponenten betriebsbereit beisammen und auch für das Log ist ausreichend Platz.
Es gibt gute Gründe für den Einsatz dieses „Clipboard Arrangements“ beim Betrieb einer portablen QRP Station im Freien, sei es zu Fuß, auf dem Fahrrad, im Boot, und auch beim Betrieb einer solchen Station aus dem Auto heraus: Fast die komplette Station findet ihren Platz auf der handlichen DIN A4 großen Unterlage. Alles ist in seiner Position durch die Gummibänder fixiert und am richtigen Ort und betriebsbereit miteinander verbunden: Nur noch die Antenne aufhängen, anschließen und loslegen! Das nervige Zusammensuchen der Komponenten aus dem Rucksack entfällt. Dem Notizblock nebst Bleistift gleich neben der Morsetaste/ dem Paddle ist großzügig Platz eingeräumt. Dieses Arrangement kommt dem CWisten zugegen: Es erlaubt einen schnellen Wechsel zwischen Aufnehmen/ Mitschreiben und Morsen, die Taste bleibt dabei rutschfest und die Notizen sicher an ihrem Ort; nichts fliegt weg. In Amerika und Australien ist die Betriebsart „QRP Pedestrian Mobile“ mit der Antenne auf dem Rücken sehr beliebt. Auch hierfür könnte ich mir das „All-on-one- QRP clipboard“, mit einem entsprechenden Umhängegurt ausgestattet, gut vorstellen.
Jedoch mag sich jeder Nachbauer seinen Einsatzzweck selbst bestimmen!
Zum Aufbau
Beispiel: (tr)uSDX TCVR, original nach DL2MAN und PE1NNZ, Palm Paddle
Man benötigt an Material:
- ca. 2 m Gummikordel (4 x ca. 32 cm, 2 x ca. 25 cm, Durchmesser 2 mm
- 1 Klemmbrett (clipboard) DinA4 (wasserfester Deckel, Kunststoff!)
- 1 Bleistift mit aufgesteckter Spiralfeder und Schnur, funktioniert auch mit passendem Aquarienschlauchstück
Werkzeug:
- Schere
- Lineal/ Geodreieck,
- 2 mm Bohrer (an Akkuschrauber)
- kleine Eisensäge
- kleine Flachfeile (zum Nacharbeiten der Kerben)
- vorgefertigte Schablone (enthält alle erforderlichen Maße zur hier verwendeten QRP-Station (tr)uSDX)
Die Kerben werden gemäß der Angaben auf der Schablone mit der Eisensäge durch schräges Einsägen (von außen zum Mittelpunkt der Kerbe) angefertigt und gegebenenfalls vorsichtig mit der kleinen Flachfeile nachgearbeitet.
Die Enden der Gummibänder werden jeweils von unten durch die Bohrungen gefädelt, dann, bei gleicher Länge der beiden Enden, über das zu arretierende Funkteil bis zur Kerbe gelegt und dabei deren Länge ermittelt und dann einmal leicht verknotet. Nach Einhaken in die Kerbe muss das Gummiband mit mittlerem Druck auf das Funkteil wirken. Nur die leichte Verknotung gestattet das Lockern und das korrigierende Verschieben des Knotens. Abschließend den Knoten festziehen.
Die Modifizierung des Klemmbrettes müsste sich in unter 2 Stunden bewerkstelligen lassen.
Viel Vergnügen beim Nachbau und noch viel mehr beim Einsatz im Outdoor!
73 Wolfgang, DK5EI (ex DL8ABH)
Bastel-Additum
Der Clipboard-Aufbau empfiehlt sich auch für andere QRP-Gerätschaften. Die dürfen nur nicht zu schwer sein und die Klemmbrettplatte überfordern: In Analogie zum Spruch "Nach fest kommt ab" könnte man hier sagen "Nach zu schwer kommt Bruch". Und natürlich hat die Verwendung eines Klemmbretts die Steigerung von Flexibilität und Bequemlichkeit beim Outdoorfunken zum Ziel , und da kommen üblicherweise leichte, portable Geräte zum Einsatz.
Hier ein zweites Beispiel mit einem Youkits HB1-A Transceiver, einem Chrome Warrior Jr. Paddle von Vibroplex, Ohrhörer, Block und Bleistift.
TIPP: Mobilantennen für den Portabelbetrieb
von DK5EI
Meine Mobilantennen für den Kurzwellenbe-trieb kommen viel zu selten zum Einsatz Als ¼ Lambda Verticals mit Verlängerungs-spulen verfügen sie über Peitschen von recht brauchbarer Länge. Mit einem Radialnetz aus Drähten sind sie auch für den Portabel- betrieb geeignet
Mobile antennas for portable use
My mobile antennas for shortwave operation are used far too rarely. As ¼ lambda verticals with extension coils, they have whips of quite usable length. With a radial net of wires they are also suitable for portable operation.
Was für den Wirkungsgrad der Antenne positiv ist, bedeutet für den portablen Einsatz ein Handicap: Strahler mit Längen von 1 oder 2 Metern überschreiten bei weitem die gewünschten Transportmaße für den „Rucksackbetrieb“, sie sind schlicht hinderlich.
Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ biete ich diese Problemlösung an: Wir teilen den zu langen Strahler (Peitsche) in die gewünschten Längenstücke und setzen ihn für den Funkbetrieb (vorübergehend) wieder zusammen.
Dies soll am Beispiel einer HF-PRO-2 Multiband-Kurzwellenantenne für den „statischen“ mobilen und portablen Einsatz der Firma „Komunica“ verdeutlicht werden. Diese Antenne, technisch vergleichbar mit der MP-1 von Super Antennas, jedoch wesentlich leichter und „portabler“, hat aufgrund der Länge ihres oberen Strahlerteils (zum Transport in 2 Peitschensegmente von je ca. 110m Länge zerlegt) eine Transportlänge von über 1,10m. Dies erscheint mir für eine tragbare Antenne zu lang. Andererseits hebt sich die HF-PRO-2 dadurch mit einer Gesamtlänge von 2,60 m von anderen Portabelantennen ab und lässt einen besseren Wirkungsgrad erwarten.
What is positive for the efficiency of the antenna means a handicap for portable use: radiators with lengths of 1 or 2 meters exceed by far the desired transport dimensions for "backpack operation", they are simply obstructive.
According to the motto "What does not fit, is made to fit" I offer this problem solution: We divide the too long radiator (whip) into the desired length pieces and (temporarily) reassemble it for radio operation.
This shall be illustrated by the example of a HF-PRO-2 multiband shortwave antenna for "static" mobile and portable use from the company "Komunica". This antenna, technically comparable to the MP-1 from Super Antennas, but much lighter and more "portable", has a transport length of over 1.10m due to the length of its upper radiator section (disassembled into 2 whip segments of about 110m each for transport). This seems too long for a portable antenna. On the other hand, this sets the HF-PRO-2 apart from other portable antennas with a total length of 2.60m and lets us expect better efficiency.
Mit einer Eisensäge habe ich die beiden Antennensegmente in der Mitte durchgesägt, mit einer Schieblehre die genauen Durchmesser ermittelt und entsprechend im Internet nach den passenden Wellenkupplungen gesucht. Der untere Stab hat an der Trennstelle genau 4 mm, der obere Peitschenteil an seiner Trennstelle 2,7 mm. Diese Wellenkupplungen (=Verbindungshülsen mit Imbusschrauben zum Verbinden zweier Wellen/Achsen, z.B. Elektromotor etc.) findet man im Modellbau. Wichtig ist, dass die Bohrung der Kupplung genau dem Durchmesser der Achsen (in unserem Fall: der Strahlerstücke) entsprechen muss, da sonst durch das Spiel keine wackelfreie, stabile Fixierung der Strahlerstücke möglich ist. Während die Wellenkupplung in der Ausführung: 4mm auf 4mm leicht zu finden war, gibt es keine solche in der Ausführung: 2,7 auf 2,7mm. Ich habe eine mit der Bohrung 2,5 auf 2,5 mm bestellt, um sie auf 2,7mm aufzubohren.
Da ich den passenden Bohrer nicht hatte, habe ich stattdessen einen 3 mm Bohrer genommen. Dies führte zu einem unbefriedigenden Ergebnis beim Zusammenstecken und Verschrauben der beiden Strahlerviertel, da es zu viel Spiel gab. Nur mit Tricks konnte ich eine geradlinig ausgerichtete und feste Verschraubung erreichen. Zum Bohren sollte eine Ständerbohrmaschine verwendet werden und der Bohrer senkrecht in einen kleinen Schraubstock unten und die Kupplung in die Bohrmaschine eingespannt werden. Auf diese Weise erhält man eine saubere und zentrierte Bohrung. Die Kupplungen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und bestehen aus verschiedenen Metallen wie Messing, Aluminium und auch Edelstahl.
Fazit: In meinem Beispiel konnte ich die Transportlänge der HF-PRO-2 erfolgreich halbieren, wodurch sie für den mobilen Einsatz auf 55 cm optimiert wurde. Eventuell könnte diese Maßnahme auch für andere mobile Antennen geeignet sein.
Using a hacksaw, I sawed through the two antenna segments in the middle, determined the exact diameters with a caliper and accordingly searched the Internet for the appropriate shaft couplings. The lower rod has exactly 4 mm at its separation point, the upper whip section 2.7 mm at its separation point. These shaft couplings (=connection sleeves with allen screws for connecting two shafts/axles, e.g. electric motor etc.) can be found in model making. It is important that the bore of the coupling must correspond exactly to the diameter of the axles (in our case: the radiator pieces), otherwise no wobble-free, stable fixing of the radiator pieces is possible due to the play. While the shaft coupling in the version: 4mm on 4mm was easy to find, there is no such one in the version: 2.7 on 2.7mm. I ordered one with a 2.5 on 2.5mm bore to drill it out to 2.7mm.
Since I didn't have the appropriate drill bit, I used a 3mm drill bit instead. This led to an unsatisfactory result when plugging and screwing the two radiator quarters together, as there was too much play. Only with tricks I could achieve a straight aligned and tight screwing. For drilling, a pillar drill should be used and the drill should be clamped vertically in a small vice at the bottom and the coupling in the drill. In this way, a clean and centered hole is obtained. The couplings are available in various designs and are made of different metals such as brass, aluminum and also stainless steel.
Conclusion: In my example, I was able to successfully halve the transport length of the HF-PRO-2, optimizing it to 55 cm for mobile use. Possibly this measure could also be suitable for other mobile antennas.
Als eine Alternative zum Vorschlag, eine Antenne durch Zerteilen des langen Strahlers portabler zu machen, besteht die Möglichkeit, diesen komplett durch eine entsprechend lange Teleskoprute zu ersetzen.
In meinem Fall fand ich heraus, dass es die HF-PRO-2 auch als echte, portable Teleskopantenne
namens "HF-PRO-2-plus-T" mit einer Gesamtlänge von 2,70 m und einem Packmaß von weniger als 30 cm gibt. Bei dieser Version der Antenne wurde lediglich das gesamte Peitschensegment durch eine ca. 2,20 m lange Teleskopantenne ersetzt. Diese ist unter dem Namen "Ersatzstab" bei Komunica gelistet, aber anscheinend nur über den Funkhandel für private Kunden verfügbar. Die befragten Händler hatten das Ersatzteil leider nicht vorrätig.
Anstatt eine langwierige Bestellung aufzugeben, konnte ich die Teleskopantenne als Ersatzteil "Original Edelstahl Teleskoppeitsche für GRA-7350T GRA-7350TC Antenne" auf Amazon. US finden.
As an alternative to the suggestion to make an antenna more portable by splitting the long radiator, there is the possibility to replace it completely by a correspondingly long telescopic rod.
In my case I found out that the HF-PRO-2 is also available as a real portable telescopic antenna
called "HF-PRO-2-plus-T" with a total length of 2.70 m and a packing size of less than 30 cm. In this version of the antenna, only the entire whip segment has been replaced by an approx. 2.20 m long telescopic antenna. This is listed under the name "replacement whip" at Komunica, but is apparently only available to private customers through the radio trade. Unfortunately, the dealers we interviewed did not have the replacement part in stock.
Instead of placing a lengthy order, I was able to find the telescoping antenna as a replacement part "Original Stainless Steel Telescoping Whip for GRA-7350T GRA-7350TC Antenna" on Amazon. US.
Anderer Produktname - dasselbe Produkt!! Die Bestellung und Bezahlung erfolgten problemlos, nach 10 Tagen war das Teil bei mir.
Die Teleskoprute unten im Bild zeigt eine um vielfach günstigere Alternative. Aber darüber wird später berichtet.
Different product name - same product!!! The order and payment were made without problems, after 10 days the part was with me.
The telescopic rod below in the picture shows a much cheaper alternative. But about this will be reported later.
Der (TR)USDX- ein Mini riesengroß
Die ideale QRP-Station für unterwegs, für Wanderungen, Fahrrad- /und ähnliche Ausflüge ist leichtgewichtig mit geringem Packmaß, und bietet dennoch möglicht vielseitige Eigenschaften und Möglichkeiten für den Funkbetrieb. Eine komplette Station im Westentaschenformat mit diesen Eigenschaften fand ich in der Kombination der folgenden Gerätschaften, von denen einige in Kit-Form vertrieben werden und deren Aufbau (Lesen der Schaltungen, Zusammenlöten, Mess- und Abgleichtätigkeiten) dem "bastelnden" Funkamateur gerecht werden.
Meine Wander- QRP Ausrüstung:
(tr)usdx 5-band SSB/CW qrp transceiver, mit 12 V Eremit Akku, Endfed-Antenne mit Tuner, eingebautem Mikrofon und CW-Taster, für ultra portablen Berieb (wenn's mal etwas leichter sein muss)
The ideal QRP station for travelling, hiking, biking and similar excursions is lightweight, has a small pack size and yet offers the most versatile features and possibilities for radio operation. I found a complete station with these features in a combination of the following equipment, some of which is sold in kit form and whose construction (reading the circuits, soldering, measuring and balancing activities) is suitable for the "do-it-yourself" radio amateur.
My travelling QRP equipment:
(tr)usdx 5-band SSB/CW QRP transceiver, inbuilt microphone and pushbutton for CW, 12 V Eremit battery, endfed antenna with tuner, ultra portable (if it has to be a bit lighter).
Block hinzufügen
Der (tr)uSDX ist ein 5-Band / Mulitmode QRP Transceiver im Taschenformat (90x60x30mm, 140g). CW/LSB/USB, AM/FM.
deckt 5 Kurzwellenbereiche ab (z.B. 80/60/40/30/20m) 80mA on RX, 500mA on TX, satt über 5 Watt bei 13,8V und typisch 85% PA Efficiency. Class E PA
The (tr)uSDX is a 5-band / multi-mode QRP transceiver in pocket size (90x60x30mm, 140g). CW/LSB/USB, AM/FM.
covers 5 shortwave bands (e.g. 80/60/40/30/20m)
80mA on RX, 500mA on TX, full over 5 Watt at 13.8V and typically 85% PA Efficiency. Class E PA
Block hinzufügen
Meine Meinung nach Inbetriebnahme: Geniales, super funktionierendes, alltagstaugliches QRP-Gerät mit unglaublichen Features. Die Einstellungen sind etwas "fummelig" für männliche "Handpranken", was der Winzigkeit des Gerätes geschuldet ist. Als Kit: Aufbau und Programmierung stellen gehobene Anforderungen an den Bastler.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann dieses Gerät auch fertig (assembled) zu einem akzeptablen Aufpreis erwerben.
My opinion after commissioning: Ingenious, super-functioning QRP device suitable for everyday use with incredible features. The settings are somewhat "fiddly" for male "hand paws", which is due to the tiny size of the device. As a kit: assembly and programming make high demands on the hobbyist.
If you want to be on the safe side, you can also buy this device ready assembled at an acceptable extra price.
Das modulare Portabelantennen-System
Fast jeder Funkamateur kennt das: Nach etlichen Jahren steht Vieles doppelt und dreifach, oft ungenutzt, herum. Dies gilt auch für die Ansammlung von Antennen im Shack. Abhilfe bringt hier das modulare Antennensystem, das auf Material-, Platz- und Kostenersparnis durch Mehrfachnutzung gerichtet ist. Ein modulares Portabelantennen-System ist eine Ansammlung von Antennenkomponeten (Modulen), die sich nach dem Baukastenprinzip zu unterschiedlichen Porta-
belantennen konfigurieren lassen. Die Kompaktheit der Komponenten
erhöht zudem die Übersichtlichkeit und Einsatzbereitschaft des Antennenmaterials im Outdoorbetrieb.
Modulare Portabelantennen-Systeme stehen derzeit bei Anbietern und Nutzern hoch im Kurs:
Renommierte Firmen wie beispielsweise WIMO oder CHAMELEON (USA) führen hochwertige
Produkte im Sortiment, wie z.B. die „TDL Tactical Delta Loop“ oder das universelle „ MPAS“- Antennensystem, kosten aber viel Geld.
Welche Möglichkeiten hat der Selbstbauer?
Erschwingliches Antennenmaterial bzw. -komponenten findet man auch auf den chinesischen Plattformen. Unter der Rubrik "Amateurfunkzubehör" findet man alle erdenklichen Antennenprodukte für DIY Projekte: Dipol - Mittelteile mit und ohne Einspeisungsbuchse, mit Halterungen für die Teleskoparme, Basisteile für Vertikalantennen zur Einspeisung und der Montage des Strahlers, Baluns und Ununs aller üblichen Transformationen, Ladespulen zur Aufrüstung der Antennen für das 40 oder 80m Band usw..
Manche Module werden so günstig und in einwandfreier Qualität angeboten, dass sich der Selbstbau nicht lohnt, andere, wie z.B. die Teleskopantennen, können gar nicht selbst hergestellt werden, und Vieles findet sich bereits im Fundus oder lässt sich auch leicht selbst herstellen.
Ein immer wieder auftretendes Problem sind die Gewinde.
In Europa gibt es meist metrische Verschraubungen, selten Zollgewinde. Häufig finden wir M10 vor, bei Produkten für den US Markt ist es dann aber ⅝ Zoll. Häufig ist das bei Teleskopantennen und abstimmbaren Ladespulen von Portabelantennen der Fall. Meine Problemlösung als letzte Möglichkeit ist dann, das Zollgewinde in ein metrisches „umzuschneiden“. Gewindeschneiden ist ab und an beim Selbstbau unumgänglich, so z.B. bei der Anfertigung von Verlängerungsstäben und Erdspießen.
Diese Vorüberlegungen bestimmen mein weiteres Vorgehen bezüglich der Zusammenstellung meines "modularen Antennenbaukastens".
A. Der Grundbaukasten
A
A
B
C
D
E
F
G
Montagebeispiel: G+B+G
Montagebeispiel:
G+B
I
L
L
M
Q
Q
Mantelwellensperre mit Ferrithülsen
Z
Mantelwellensperre mit Ringkern, für Outdoor optimal
Z
Das obere Foto oben zeigt alle "unbedingt erforderlichen" Antennenmodule und Hilfsmittel für den Aufbau einer ganzen Palette von Portabelantennen. Dabei beschränke ich mich auf die detaillierte Aufbaubeschreibung der einzelnen Antennen. Die Beurteilung hinsichtlich deren Effektivität verbleibt beim Anwender, dem sich mit diesem "Baukasten" ein breites Feld zum Experimentieren, Messen und Evaluieren bietet. Alles (bis auf die Teleskopruten, die "gucken raus") passt bequem in die gezeigte Werkzeugtasche (ca. 50cm breit, Temu), und, gemessen an der Anzahl der konfigurierbaren Antennen, hat das Ganze ein noch "portabelfreundliches" Gewicht.
Im Grundbaukasten sind enthalten (s. Fotoreihe):
- Vertikalantennen-Mittelstück (B)
- Dipol-/ Schleifenantennen-Mittelstück (A)
- Teleskopruten 2x (5,20-5,60m) (E)
- Erdspieß mit Verlängerungsstäben, verschraubbar (ca.1,70m) (D, C)
- 40mVerlängerungsspule 2x, für Verticals und Dipole ((G)
- Balun 1:1 (Mantelwellensperre) und 1:4 Unun für Verticals und Deltaloops (I)
- Multibandradiale 2x (resonant 10-20m, in Serie 40m) (L)
- Guyline zur mechan.Unterstützung der Teleskopruten (Dipole) (F)
- Horizontalstrahlerelement für Delta-Loops (M)
- (Teleskop-) Stäbe für Elevated Radials (ca.1,50m) (Q)
- Koaxkabel, ca.5m mit PL-Steckern, z.B. RG 58
zusätzlich gehören in den Antennenbaukasten:
- Satz Kabelbinder (schwarz, mindestens 20 cm)
- Rolle Maurerschnur oder ähnlich
- Multitool (u.a. Messer, Seitenschneider, Schraubendreher, Bohrer, Zange und möglichst Hammerfunktion
- SWR Meter mit Adaptern und Verbindungskabel
- für alles zum Verstauen: kompakte Werkzeugtasche
Welche Antennen können damit gebaut werden?
Grundsätzlich lassen sie sich in Horizontal- und Vertikalstrahler, in "ground mounted" (am Boden betriebene) und "elevated mounted" ((in einigem Abstand über dem Boden) gliedern. Es sind allesamt Antennen eher für den portablen als für den stationären Betrieb,
jedoch sind sie sicherlich auch für den "Antennen geschädigten" Funkamateur mit Antennenverbot, eingeschränkten Aufbaumöglichkeiten etc. eine Möglichkeit,
Funkbetrieb zu machen. Im Basis Baukasten befinden sich die Teile zum Aufbau von:
- Vertikalantennen/ Groundplanes
- Winkeldipolen
- Loopantennen
Die zum Aubau verwendeten Teleskopstrahler mit einer ausgezogenen Länge von ca. 5,50m ermöglichen resonante 1/4 Lambda Groundplanes, resonante Halbwellendipole für alle Bänder von 10-20m, sowie eine funktionierende Deltaloop für das 20m Band, bei der Verwendung der 40m-Verlängerungsspulen auch für das 40m Band. Beim Aufbau der Dipole erwiesen sich die verwendeten Teleskopstrahler bei voller Länge unter ihrem Eigengewicht als überfordert und hingen stark durch. Abhilfe bringt hier eine quer von einer Teleskopspitze zur anderen verspannte Entlastungsschnur (guy line), die mittels zweier "Batterieklemmen" befestigt wird. Diese Funktion übernimmt bei der Loopantenne das horizontale Strahlerstück, so dass diese Schnur in diesem Fall überflüssig wird.
1. Viertelwellen-Groundplane-Antennen: Es können grundmontierte und angehobene (elevated) Groundplanes für alle Amateurfunkbänder von 40m bis 6m aufgebaut werden. Dank des Teleskopstrahlers kann die Antenne durch die entsprechende Längenänderung des Strahlers auf das gewünschte Band abgestimmt werden. Dabei kann es erforderlich werden, auch die beiden Radiale längenmäßig anzupassen. Für 30m und 40m ist die Verlängerungsspule einzusetzen. Karl Rothammel (Y21BK) gab in seinem 1991 erschienenen "Antennenbuch" die Strahlerlängen für diesen Antennentyp an (Rothammel, K. "Antennenbuch", Franckh-Kosmos, 1991, S. 338) an, die ich hier gerundet wiedergebe:
10m---->2,58m, 12m---->2,93m, 15m---->3,46m, 17m---->4,04m, 20m---->5,21m,
30m---->7,24m, 40m---->10,40m (die letzteren beiden Werte helfen jedoch kaum weiter, da hier die Spulen kompensieren). Die realen Werte für den Aufbau draußen müssen noch experimentell ermittelt werden, wozu ich bislang aufgrund des Winters nicht gekommen bin. Nach Rothammel (ebenda, S.339) ist mit einem Antenneneingangswiderstand zwischen 60 und 30 Ohm zu rechnen.
PSind die für die Resonanz der Bänder erforderlichen Teleskoplängen ermittelt, können sie als Einstellhilfe auf einer "Schablone" festgehalten werden. Markierungen auf den Teleskopen selbst werden vermutlich schnell abgerieben sein. Dazu macht ein britischer Funkamateur einen besseren und simplen Vorschlag: Man nimmt ein Stück Schnur von > der Länge des Strahlers ( also ca. 5,60m + ein paar cm).
Man befestigt ein Schnurende an der Strahlerspitze und überträgt die ermittelten Strahlerlängen als Knoten auf die Schnur. Jetzt lassen sich die gewünschten Bänder schnell und einfach durch "Dranhalten" einjustieren. Diese Methode lässt sich idealer Weise auch auf den Bandabgleich der Dipolantennen übernehmen.
a) Vertikalantenne (Groundplane) 10-20m, ground mounted mit Erdsspieß:
B+C+I+E+2xL
b) Vertikalantenne (Groundplane) 10-20m, mit Verlängerung und elevated Radials (2xL):
B+C+3xD+I+E+2xL
c) Vertikalantenne (Groundplane) 40m, mit Verlängerung und einem elevated Radial ( 1x 2L):
B+C+3xD+I+G+E+ 1x 2L
2. Gewinkelter Dipol (+V)
10-20m, ground mounted mit Erdspieß:
A+C+I+2xE+F
( F ist eine zwischen beide Teleskoparme in ca. 2/3 Höhe angeklemmte Leine zur Unterstützung der doch recht instabil wirkenden Dipolkonstruktion. C in Verbindung mit dem angeschraubten Kunststoffklemmstück)
5. Gewinkelter Dipol (+V) für 40m, Bodenmontage:
A+C+I+2xG+2xE+F
6. Beide Dipole können mittels der Verlängerungsstücke D in eine gewisse "elevated position" gebracht werden, was jedoch sehr instabil sein wird..
7. Delta Loop 10-20m, ground mounted mit Erdspieß:
A+C+I (1:2,5, 1:4)+2xE+M
Balun 1:1
Strahlerlängen für die in etwa baugleiche kommerzielle Dipolantenne MA-50 (Ursprung China)
Diese Antenne funktioniert auf den Bändern 20 bis 6m und verwendet die baugleichen Teleskopstrahler wie hier.
In der Beschreibung werden folgende Strahlerlängen für den Bandabgleich genannt:
50 MHz---->2 Abschnitte herausziehen +10cm
28 MHz---->5 Abschnitte herausziehen +15cm
24 MHz---->6 Abschnitte herausziehen +15cm
21 MHz---->7 Abschnitte herausziehen +25cm
18 MHz---->9 Abschnitte herausziehen +10cm
14 MHz---->12 Abschnitte herausziehen +7cm
Kürzen vom dünnsten Abschnitt aus beginnen!
(Quelle: AliExpress, MA-50 Kurzwellen-Außenantenne, Beschreibung)
Anmerkung: Man sieht schon, wie vielseitig die wenigen Komponenten eingesetzt werden können.
Hier sei explizit auf die PERformer Antenne von KJ6ER verwiesen, die 2024 im „ARRL QST Antenna Design Competion“ den zweiten Platz errang. Bei der PERformer handelt es sich um eine leicht aufzubauende, resonante Viertelwellen-Vertikalantenne für 6 bis 40m, die speziell für Outdoor-Aktivitäten wie SOTA, POTA etc. für den regionalen, kontinentalen und DX-Einsatz mit 4NEC2- Computermodellen konzipiert worden ist. Die Antenne mit den Anfangsbuchstaben PER (für Portabel, Elevated und Resonant) besitzt einen erhöhten Speisepunkt und zwei erhöhte, abgestimmte Radials mit ca.1,50 m über dem Boden und in einem Winkel von 90 Grad (Abstand zueinander) um die Antenne plaziert, soll so eine gesteigerte Effizienz in der Abstrahlung mit flachem Winkel, Richtwirkung und Gewinn aufweisen, wie KJ6ER mittels zahlreicher Computer gestützter Diagrammen und Tabellen belegt. Unter den Stichworten „PERformer-Antenna by KJ6ER“ findet der Interessierte UNZÄHLIGE Praxisberichte, Bauvorschläge, technische Beiträge im Internet und Videos auf YOUTUBE.
In meinem Basisantennenbaukasten findet man alle Teile zum Aufbau der PERformer-Antenne. Besonders zu beachten: Das Multiradial ist durch einfaches Umstecken zu jedem erforderlichen resonanten Radial konfektionierbar. Mit Blick auf die PERformer ist es bereits entsprechend
dimensioniert.
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